Änderung der Bestimmungen zur Hundehaltung im Burgenland

vor 21 Tagen

Aktuell kam es auf Länderebene, nämlich im Burgenland, zum Beschluss des Landessicherheitsgesetzes Burgenland, welches das Bgld. Landes-Polizeistrafgesetz ablösen wird und durchaus erwähnenswerte Neuerungen für Hunde bzw. deren Halter vorsieht.

Im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf des § 27 Abs 4 Bgld. LSG, welcher vorsah, dass abgenommene Tiere, die nicht unentgeltlich bei geeigneten Personen oder Institutionen untergebracht werden können, getötet werden können, wurde die Bestimmung aber entschärft - wenn auch durchaus schwammig.
Bemerkenswert ist auch, dass nach § 16 Abs 5 Bgld. LSG ohne Bewilligung der Gemeinde grundsätzlich nur mehr maximal 4 Hunde und/oder 8 Katzen in privaten Haushalten gehalten werden dürfen.
Auch hier wird spannend sein, wie die Gemeinden auf Ausnahmeanträge reagieren werden und wie sich die Rechtsprechung hierzu entwickelt.

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